Zum 28.11.2024 hat Plesk erneut die Preise für alle Basislizenzen angehoben – ein Schritt, der viele nicht völlig überrascht hat, aber dennoch spürbar ist. Wer sich mit Lizenzkosten beschäftigt, wird festgestellt haben: Nicht nur die Preise sind gestiegen, auch die Verfügbarkeit hat sich verändert.
Bei etlichen Hostinganbietern sind Plesk Lizenzen mittlerweile nur noch in Kombination mit eigenen Serververträgen erhältlich. Oft liest man inzwischen Hinweise wie:
„Plesk Lizenzen sind nur in Kombination mit unseren Dedicated Server / V-Server Verträgen gültig.“ Quelle: ip-projects.de
Das macht es vor allem für diejenigen komplizierter, die ihre eigenen Server betreiben – sei es im Rechenzentrum, bei einem Drittanbieter oder im Eigenbetrieb. Aber keine Sorge: Es gibt sie noch – Plesk Lizenzen für den Eigenbetrieb zu fairen Preisen. Und ich zeige euch, wo.
Anbieterverzeichnis
Die gezeigten (brutto) Preise wurden zuletzt am 18. April 2025 aktualisiert. Als Vergleich haben wir die Plesk Web Host (VPS) als höchste Lizenz gewählt.
1. NUXOA GmbH - 26,06 €
Die NUXOA GmbH bietet unter nuxoa.de Plesk Lizenzen zu wettbewerbsfähigen Preisen an. Als etablierter Anbieter lohnt sich ein Blick auf ihr Angebot, besonders für kostengünstige Lösungen.
2. noez.de – 31,99 €
Bei noez.de bekommt man Plesk Lizenzen oft deutlich günstiger als direkt bei Plesk. Der Anbieter ist seit Jahren etabliert und bietet eine einfache Abwicklung – ideal für alle, die eine kostengünstige Lizenzlösung suchen, auch ohne dort Server zu mieten.
3. Skrime.eu – 49,97 € (Im Angebot für 24,99 € Stand: 14 Apr. 2025)
Hinweis: Stand 23.06.2025 hat Skrime das Plesk Angebot entfernt. Auch Skrime.eu bietet eine interessante Alternative. Hier gibt es regelmäßig Rabattaktionen und – das ist der entscheidende Punkt – die Lizenzen sind nicht an einen bestimmten Hoster gebunden. Damit lässt sich Plesk auch auf dem eigenen Server oder bei beliebigen Anbietern nutzen.
4. Röth & Beck – Reselling von Plesk Lizenzen (Preis auf Anfrage)
Ein Blick zu Röth & Beck lohnt sich. Dort können Reseller die IP-Bindings selbstständig festlegen. Das heißt: Volle Flexibilität bei der Lizenzzuweisung – perfekt, wenn man mehrere Systeme oder wechselnde Umgebungen nutzt.
5. IONOS vServer inkl. Plesk
Ein echter Geheimtipp ist das vServer-Angebot von IONOS. Auch wenn der Preis auf den ersten Blick etwas höher wirkt, lohnt sich ein zweiter Blick: Für unter 10 € im Monat bekommt man dort 4 vCPU-Kerne, 8 GB RAM und 240 GB NVMe-Speicher – und jetzt kommt’s: Die Plesk Web Admin Edition ist bereits inklusive!
Gerade für kleinere Projekte, Testumgebungen oder als zentrale Verwaltungsinstanz ist das eine extrem attraktive Kombination aus Leistung und Lizenzwert. Wer also mit dem Gedanken spielt, Plesk einzusetzen und noch keinen Server hat – unbedingt mal bei IONOS reinschauen.
Tipp: Beim eigenen Provider nachfragen
Wer bereits einen vServer oder Dedicated Server bei einem Anbieter betreibt, sollte unbedingt direkt dort nachfragen. Viele Hoster bieten anbietergebundene Plesk Lizenzen an, die oft deutlich günstiger sind als freie Lizenzen. Diese Lizenzen sind zwar meist nur auf Servern des jeweiligen Providers nutzbar, dafür aber preislich sehr attraktiv. Ein kurzer Blick in das Kundenportal oder eine E-Mail an den Support kann sich also lohnen – gerade wenn man ohnehin schon bestehende Infrastruktur nutzt.
Du kennst noch eine gute Quelle?
Hast du noch andere Anbieter entdeckt, bei denen man Plesk Lizenzen günstig und unabhängig vom Serveranbieter bekommt?
Schreib uns gern eine E-Mail an [email protected] – wir ergänzen die Liste und halten den Artikel aktuell!
